Langfristige Folgen von Bewegungsmangel auf Körper und Psyche

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Wenn man sich langfristig zu wenig bewegt …

kann es zu Folgeerkrankungen kommen. Bewegungsmangel stellt einen Risikofaktor für zahlreiche Krankheiten dar. Dazu zählen zum Beispiel

Adipositas (Fettleibigkeit)
Bewegungsmangel wird als Hauptursache für die steigenden Zahlen der Diagnose Adipositas angesehen. Fettleibigkeit fördert außerdem die Entstehung weiterer Krankheiten.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Zu geringe körperliche Aktivität kann zu Herzkrankheiten führen. Und das auch bei Menschen, die sonst keine diesbezüglichen Risikofaktoren haben. Bewegungsmangel fördert außerdem die Risikofaktoren für Herzkrankheiten – Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Diabetes und hoher Cholesterinspiegel.

Diabetes mellitus Typ 2
Ein erhöhtes Risiko Diabetes zu entwickeln, hat, wer sich zu wenig bewegt, da sich Bewegung positiv auf Blutzucker, Gewicht, Blutdruck und Cholesterinwerte auswirkt.

Krebs
Durch zu wenig Bewegung steigt das Risiko für viele Krebsarten.

Weitere Infos zum Beispiel hier: AOK, Bewegungsmangel ist ein Gesundheitsrisiko

dick&traurig

Bewegungsmangel schadet der Psyche …

indem er das Risiko für Depressionen, Angststörungen und Burnout erhöht, da Stresshormone nicht abgebaut werden und Glückshormone fehlen.

Kurzfristig führt Inaktivität zu Symptomen wie …

Verschlechterte Stimmung
Weniger Endorphine und mehr Stresshormone führen zu schlechter Laune und Reizbarkeit.
Gesteigerte Angst
Mangelnde Ablenkung begünstigt Sorgen und Angstsymptome.
Schlafstörungen
Der Körper findet keinen natürlichen Ausgleich, was die Schlafqualität mindert.
Mangelnde Motivation
Antriebslosigkeit und das Gefühl, nicht leistungsfähig zu sein, treten auf.

Langfristige Folgen können sein …

Depression und Burnout
Chronischer Bewegungsmangel erhöht das Risiko für die Entwicklung von Depressionen und Burnout-Zuständen.
Erhöhtes Stresslevel
Stresshormone wie Cortisol bleiben im Körper und können zu dauerhafter Belastung führen.
Kognitive Einbußen
Die Gehirnstruktur und Gedächtnisleistung können negativ beeinflusst werden.

Bewegung hilft durch …

Hormonausschüttung
Sport setzt Endorphine („Glückshormone“) frei und reduziert Stresshormone.
Stressabbau
Körperliche Aktivität ist ein Ventil, um angestaute Spannungen abzubauen.
Stärkung des Selbst
Das Überwinden von Leistungsgrenzen im Sport steigert Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit.
Gehirnfunktion
Bewegung fördert die Bildung neuer Nervenverbindungen und schützt das Gehirn.

Fazit: Schon moderate Bewegung, wie Spaziergänge, kann die psychische Gesundheit verbessern, indem sie hilft, Stress abzubauen und die Stimmung zu heben.

Weitere Infos zum Beispiel hier: AOK, Bewegungsmangel ist ein Gesundheitsrisiko

Oder hier: Stiftung Gesundheitswissen, Warum ist Bewegung wichtig?

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EIN ERWACHSENER SOLLTE

PRO WOCHE MINDESTENS 150 MINUTEN SPORT MIT MODERATER INTENSITÄT BETREIBEN, ETWA RADFAHREN ODER SCHWIMMEN. DIE ALTERNATIVE: MINDESTENS 75 MINUTEN SPORT MIT KRÄFTIGER INTENSITÄT WIE JOGGEN ODER TEAMSPORT. DABEI HANDELT ES SICH JEDOCH NUR UM DIE ZAHLEN FÜR AUSREICHENDE KÖRPERLICHE AKTIVITÄT.